Archive for Oktober, 2009

ALAG Auto Mobil GmbH & Co. KG vor der Insolvenz

ALAG Auto Mobil GmbH & Co. KG hat im Juli 2009 die Anleger der Gesellschaft angeschrieben, und fordert diese auf, einem von ALAG gewünschten freiwilligen Liquidationsverfahren zustimmen. Ziel ist, das ansonsten  nicht mehr zu vermeidende  Insolvenzverfahren abzuwenden. ALAG geht sogar so weit und verlangt von den Anlegern, ausstehende Rateneinlagen in den Vertragstypen „Sprint“ zusätzlich einzuzahlen, bzw. bereits vereinnahmte Ausschüttungen an die ALAG zu zahlen. Das soll sogar bei thesaurierten Ausschüttungen gelten, also wenn überhaupt keine Ausschüttungen geflossen sind.(Vertragstyp „Classic Plus“) Das von ALAG angestrebte freiwillige Liquidationsverfahren weicht von dem gesetzlich geregelten Insolvenzverfahren ab. Es stellt sich die Frage, ob die Anleger Anlass haben, einer Gesellschaft bei der Liquidation Vertrauen zu schenken, die ihre Prognosen in keiner Weise erfüllt hat. Die Gesellschaft hat offensichtlich seit der Aufnahme ihres Geschäftsbetriebes operative Verluste erwirtschaftet, die über den Planvorgaben liegen“, schreibt Fondsinitiatorin Rothmann & Cie. selbst in einer Stellungnahme an cash-online. Die Sollvorgabe für das operative Ergebnis in 2005 etwa habe laut Emissionsprospekt rund zehn Millionen Euro ...
Sonntag, Oktober 18th, 2009

ISS AG Vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt

Beim Amtsgericht Mönchengladbach läuft ein vorläufiges Insolvenzverfahren unter dem Aktenzeichen 46 IN 49/08. Das Insolvenzverfahren wird möglicherweise bereits im Dezember 2008 eröffnet. Anleger mit hohen Volumina von ISS-Schuldverschreibungen, welche über Rechtsanwalt Lechner oder seine Procurana Treuhand KG an einem Sicherheitenpool von Grundschulden am ISS-Immobilienvermögen partizipieren sollten, wollen nun Auskunft, ob und auf welchen ISS-Grundstücken Grundschulden für Sie eingetragen worden sind. Sodann ist sicherzustellen, dass die gesicherten Gläubiger, wenn die Sicherheiten für die Anleger bestellt worden sind, auch tatsächlich aus der Verwertung der Immobilien befriedigt werden. Falls der Treuhänder sich nicht entsprechend dem Treuhandvertrag verhalten hat, stehen Schadensersatzansprüche gegen den Treuhänder im Raum. Rechtsanwalt Lechner ist Komplementär und damit persönlich haftender Gesellschafter der Treuhänderin Procurana Treuhand KG. Mit der Insolvenz von ISS AG findet eine Gesellschaft des grauen Kapitalmarkts ihr Ende, die sich durch immer neu ausgegebene Schuldverschreibungen immer neues Kapital verschafft hat, bis am Ende doch die fehlende Seriosität der über Telefonaquisiteure veräußerten Kapitalanlage zu Tage trat. Im Raum stehen nun Ansprüche gegen Vorstand ...
Sonntag, Oktober 18th, 2009

ISS AG in der Insolvenz

Insolvenzverwalter behandelt Forderungen von Anlegern nachrangig In diesem Tagen hat der Insolvenzverwalter Schreiben an Inhaber von ISS-Schuldverschreibungen versandt. Danach möchte er ein Verfahren einleiten zur Bestimmung eines gemeinsamen Vertreters nach dem Schuldverschreibungsgesetz. Die Originale der Schuldverschreibungen sollen bei seinen Kanzleisozius, Rechtsanwalt Bremen, versandt werden. Werden die Forderungen der Anleger in dem Verfahren nach dem Schuldverschreibungsgesetz behandelt, werden sie bei der Verteilung der Masse nach allen anderen Forderungen bedient. Das heißt die Gläubiger erhalten wohl nichts. Unter den Anlegern ist die Verwirrung deshalb verständlicherweise groß. In der Tat ist die juristische Gemengelage komplex. Da es ausweislich des Gutachtens des Insolvenzverwalters verwertbares Immobilienvermögen von ISS AG gibt, lohnt es sich, die Rechte der Anleger genau zu prüfen: Natürlich sind Forderungen aus Schuldverschreibungen nach dem Gesetz und den Zeichnungsbedingungen grundsätzlich nachrangig und können nicht einfach als normale Insolvenzforderung angemeldet werden. Aber dennoch gehen wir davon aus, dass eine Vielzahl von Anlegern erstrangige Gläubigerrechte haben: Hier sehen wir in unserem Mandantenkreis zunächst eine Anlegergruppe, deren Forderungen wir sofort zur Insolvenztabelle ...
Sonntag, Oktober 18th, 2009

Oppenheim OP Cash Euro Plus

Diesem Fonds  hat Sal. Oppenheim seinen Kunden als Geldmarktfonds mit entsprechend geringem Risiko angeboten. Es handelt sich um einen sogenannten ABS-Fonds, der sich auf sogenannte Asset-Back-Securities (ABS) konzentriert. Tatsächlich bergen die Investitionen in Asset-Back-Securities strukturell ein hohes Risiko in sich. Es erfolgt eine Investition in ganze Bündel von Kreditforderungen. Wie sich zwischenzeitlich in Auslösung der Finanzkrise drastisch zeigt und auch schon vorher erkennbar war, können  Probleme an den Immobilenmärkten, lockeres Verhalten von Banken bei der Vergabe von Immobilienkrediten, leichtfertige Vergabe von Kreditkartenunternehmen bei der Einräumung von Kreditlinien und leichtsinnige Leasinggeschäfte voll auf diese Risiken durchschlagen. Die Banken selbst sind aufgrund eigener  Investitionen in diese Risikopapiere derart in Schwierigkeiten gekommen, dass das gesamte globale Finanzsystem am Rande des Abgrundes stand. Durch OP Cash Euro Plus wurde ein solches Risiko an ahnungslose Privatkunden verkauft. Die Kernaussage von San Oppenheim im Prospekt  „Geldmarktnahe Wertpapierstruktur mit Renditen über Geldmarktniveau und hoher Kursstabilität“ dürfte nicht als angemessene Beschreibung des Kreditrisikos angesehen werden. Die vermeintlich sichere Geldanlage ist für die ...
Sonntag, Oktober 18th, 2009

Schiffsfonds in Not

Die weltweiten Finanzkrise und die anschließende konjunkturelle Krise bringt die Schwächen von Schiffsfonds schonungslos ans Licht. Die konjunkturelle Abschwächung führt unmittelbar zu Überkapazitäten am Markt. Containerschiffe liegen vielfach beschäftigungslos vor Anker. Die hohen Frachtraten aus den konjunkturellen Boomzeiten gehören der Vergangenheit an. Die Schiffsfonds mit den höchsten Belastungen mit sogenannten „weichen Kosten“ kamen als erste ins Trudeln. Fondsgesellschaften, die den Absatz ihrer Fonds nicht durch qualitativ gute Investitionskonzepte, sondern durch teure Vertriebsprovisionen an Vermittler beflügelt haben, kommen nun in Schwierigkeiten – sie sind einfach nicht mehr wettbewerbsfähig. Die Schwächen der Anlageform in Form einer Beteiligung an einem geschlossenen Fonds zeigen sich nun unmittelbar. Der Anleger hat keine Chance zum Ausstieg; die Gesellschaft wird faktisch von einem dem Fondsinitiator nahestehenden Treuhänder kontrolliert, es drohen auch noch Nachschusspflichten, wenn Ausschüttungen in Verlustsituationen vorgenommen worden sind und zu Lasten des Kapitalkontos gingen – im „worst case“, ein Schrecken ohne Ende. Sind die Anleger wirklich machtlos? Dies ist in vielen Fällen ...
Sonntag, Oktober 18th, 2009

Tarquinia Beteiligungen AG

Zeichnung von Tarquinia Aktien formal angreifbar; Unklarheiten zum Investitionsportfolio lösen Befürchtungen bei Anlegern aus; Anleger klagen auf Rückerstattung der Zeichnungsbeträge. Tarquinia AG hat Anlegern nicht börsennotierte Aktien zur Zeichnung angeboten. Tarquinia wirbt mit einem Geschäftsmodell, wonach die Gesellschaft in neu gegründete Unternehmen, welche in innovativen Geschäftsfeldern tätig sind, investiert bzw. an diese Darlehen vergibt. Das Investitionsportfolio von Tarquinia ist eher winzig. Es sollte laut Verkaufsprospekt lediglich in ca. 4 Projektgesellschaften investiert werden; zugleich wurde mit äußerst optimistischen Prognosen geworben, was Tarquinia zum Anlass genommen hat, sich die ausgegebenen Aktien zu einem Vielfachen des rechnerischen Nominalwertes bezahlen zu lassen. Die optimistischen Prognosen von Tarquinia stoßen in Verbindung mit dem Geschäftsmodell bei Finanzfachleuten auf Kopfschütteln. Viele Anleger sind auch deshalb misstrauisch geworden und interessiert, ihre Investition in Tarquinia rückgängig zu machen, weil der Aufsichtsratsvorsitzende von Tarquinia AG, Wolfgang D. Lechner, zugleich Aufsichtsrat der in den letzten Monaten in die Schlagzeilen gekommenen ISS Immobilienschutz und Service AG war. ISS AG hat hochverzinsliche Inhaberschuldverschreibungen an ...
Sonntag, Oktober 18th, 2009

Tarquinia Beteiligungen AG (Teil2)

Das Märchen vom russischen Großinvestor - oder: wie Tarquinia an das Geld der Anleger kam Die Kanzlei KEITEL & KEITEL RECHTSANWÄLTE hat zwischenzeitlich eine Serie von Klagen gegen Tarquinia AG und den Tarquinia-Aufsichtsrat, Rechtsanwalt Wolfgang D. Lechner, eingereicht. Übereinstimmend haben mehrere Zeichner von „phantastischen Erzählungen“ bei den mit ihnen geführten Telefongesprächen berichtet. Immer wieder haben die Tarquinia-Telefonakquisiteure das durch die Investition von Anlegern in die ebenfalls von RA Lechner initiierte ISS AG gewonnene Vertrauen ausgenutzt und mit kaum fassbaren Aussagen für die Zeichnung von Tarquinia Aktien geworben. So wurde mehreren Anlegern unabhängig voneinander eine Sonderausschüttung in Höhe von € 6 pro gezeichneter Aktie im Jahr 2008 versprochen gestellt, da ein russischer Großinvestor € 40 Mio in Tarquinia werde bzw. in Lizenzen von Tarquinia investieren werde. Dies werde alles bei der Weltausstellung in Saragossa veröffentlicht, so die Telefondrücker. Es handele sich um ein besonderes Bonbon für treue Anleger der ISS AG bzw. die ersten Zeichner bei Tarquinia AG, die nun nochmals zeichnen ...
Sonntag, Oktober 18th, 2009

Klageverfahren gegen Tarquinia AG und Lechner in der 2....

Erfreulicherweise haben wir uns für unsere Mandanten in der 1. Instanz am Landgericht Düsseldorf mit unseren Schadensersatzklagen nicht nur gegen Tarquinia AG sondern auch gegen Rechtsanwalt Lechner, den wir  persönlich verklagt hatten, durchgesetzt. Wir rechnen damit, dass dies in den noch nicht entschiedenen Verfahren auch so sein wird. In allen Fällen wurde von der Kanzlei Lechner, die Tarquinia AG und Recht Lechner persönlich vertritt, Berufung eingelegt. Nun muss das OLG Düsseldorf in der zweiten Instanz entscheiden. Informationen, welche Vorgehensweise in Ihrem Fall zu empfehlen ist, erhalten Sie unter: Keitel & Keitel, Decksteiner Straße 78, 50935 Köln, Telefon: 0221-430 88 30, E-Mail: info@keitel-anwaelte.de Stand 21.06.2009 Rechtsanwalt Hans G. Keitel, Decksteiner Straße 78, 50935 Köln, Telefon: 0221-430 88 30, E-Mail: info@keitel-anwaelte.de
Sonntag, Oktober 18th, 2009

Tarquinia-CRC

Nebulöses Umtauschangebot einer Schweizer Firma CRC Beteiligungen AG an Tarquinia-Aktionäre Anleger, die wir gegenüber Tarquinia Beteiligungen AG und deren Aufsichtsrat Wolfgang D. Lechner anwaltlich vertreten, haben uns über eine Aktionärsmitteilung von Tarquinia AG vom 25.09.2008 informiert. Danach bietet eine Schweizer Firma CRC Beteiligungen AG den Umtausch von Tarquinia-Aktien in Aktien von CRC an. Informationen zu dem Angebot kann man lt. Aktionärsmitteilung unter einer Schweizer Telefonnummer in Erfahrung bringen. Wir haben uns diese Unterlagen beschafft. Es enthält so gut wie keine Informationen zu CRC, was für ein solches Tauschangebot mehr all ungewöhnlich ist. Der Anleger erfährt im Tauschangebot nichts über ein geplantes Investitionsvolumen, es wird für die Investitionen keine Vorschaurechnung, keine Renditeprognose, kein Zeitplan gezeigt; lediglich eine Rentabilitätsberechnung einer einzelnen Klärschlammanlage ist vorhanden. Diese sagt aber nichts aus über CRC Beteiligungen AG. Die Internetseite von CRC Beteiligungen AG (www.crc-ag.com) enthält ebenfalls keine detaillierten Informationen. Es werden von dieser mit einem winzigen Eigenkapital von CHF 104.000 ausgestatteten Gesellschaft nur allgemeine Angaben gemacht. Auch hier wird ...
Sonntag, Oktober 18th, 2009

VIP Medienfonds

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Samstag, Oktober 17th, 2009