10.03.2012 - Gerade erst Anfang 2011 aufgelegt, geraten die Inhaberschuldverschreibungen von Praktiker AG bereits zum Krisenfall. Unter der Überschrift „Anleihegläubiger sollen Sanierungsbeitrag leisten“ veröffentlich der Vorstand der Praktiker AG eine Aufforderung an die Anleihegläubiger, mit einem Zinsverzicht von 5,875% auf nunmehr jährlich 1,0% ab dem 10.02.2012 einen Beitrag zum laufenden Restrukturierungsprozess zu leisten. Der Zinsverzicht summiert sich in vier Jahren auf EUR 48,75 Mio.
Insoweit solle eine Abstimmung ohne Versammlung stattfinden, die in der Zeit vom 22.03.2012 – 25.03.2012 terminiert ist. Der Zinsverzicht soll bis zum Ende der Laufzeit im Jahr 2016 durchgehend erfolgen.
Ein Vermögensschaden ist bei den Anleihegläubigern bereits eingetreten, wenn man den Kursverfall der Anleihe betrachtet, welche am 10.02.2011 in einem Volumen von € 250 Mio. mit einer Laufzeit von fünf Jahren unter der Kennziffer (WKN: A1H3JZ; ISIN: DE000A1H3JZ8) platziert wurde.
Zu drastischen Kursrückgängen kam es bereits ein halbes Jahr nach Auflegung der Anleihe.
„ Alle Berichtssegmente im Praktiker Konzern wiesen 2010 rückläufige Umsatzentwicklungen aus, allerdings in unterschiedlicher Höhe und aus ...
Donnerstag, März 8th, 2012
Tags: Praktiker Inhaberschuldverschreibungen Gläubigerversammlung Zinsverzicht WKN A1H3JZ ISIN DE000A1H3JZ8
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