Diesem Fonds  hat Sal. Oppenheim seinen Kunden als Geldmarktfonds mit entsprechend geringem Risiko angeboten.

Es handelt sich um einen sogenannten ABS-Fonds, der sich auf sogenannte Asset-Back-Securities (ABS) konzentriert. Tatsächlich bergen die Investitionen in Asset-Back-Securities strukturell ein hohes Risiko in sich.

Es erfolgt eine Investition in ganze Bündel von Kreditforderungen. Wie sich zwischenzeitlich in Auslösung der Finanzkrise drastisch zeigt und auch schon vorher erkennbar war, können  Probleme an den Immobilenmärkten, lockeres Verhalten von Banken bei der Vergabe von Immobilienkrediten, leichtfertige Vergabe von Kreditkartenunternehmen bei der Einräumung von Kreditlinien und leichtsinnige Leasinggeschäfte voll auf diese Risiken durchschlagen.

Die Banken selbst sind aufgrund eigener  Investitionen in diese Risikopapiere derart in Schwierigkeiten gekommen, dass das gesamte globale Finanzsystem am Rande des Abgrundes stand. Durch OP Cash Euro Plus wurde ein solches Risiko an ahnungslose Privatkunden verkauft. Die Kernaussage von San Oppenheim im Prospekt  „Geldmarktnahe Wertpapierstruktur mit Renditen über Geldmarktniveau und hoher Kursstabilität“ dürfte nicht als angemessene Beschreibung des Kreditrisikos angesehen werden.

Die vermeintlich sichere Geldanlage ist für die Oppenheim Kunden ein finanzielles Desaster geworden. Oppenheim hat sich auch sehr beeilt wird, eine Vielzahl von Kunden ein allerdings nicht zufrieden stellendes Vergleichsangebot zu unterbreiten.

Informationen, welche Vorgehensweise in Ihrem Fall zu empfehlen ist, erhalten Sie unter:

Keitel & Keitel, Decksteiner Straße 78, 50935 Köln, Telefon: 0221-430 88 30, E-Mail: info@keitel-anwaelte.de

Stand 21.06.2009

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